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Führungen für Schulklassen

Haben Sie Interesse, mit Ihrer Gruppe in unserem Museum auf Entdeckungsreise zu gehen?



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Für den Besuch bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer in der Regel einstündigen Führung. Es stehen verschiedene Themen aus dem Bereich Kunst- und Kulturgeschichte zur Auswahl, die jeweils den Bedürfnissen  der einzelnen Gruppen angepasst werden. Die Führungen werden für alle Altersstufen und alle Schulformen angeboten. Zur Orientierung sind bei den jeweiligen Themen Altersstufen und Fächerkombinationen angegeben, die sich als besonders sinnvoll und geeignet erwiesen haben.

Zusätzlich zu den aufgeführten Themen können nach Absprache auch andere Themen vereinbart werden.

 

 

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Der Eintritt für die Kinder und Jugendlichen und ihre Begleitpersonen ist frei. Die Kosten für eine Führung betragen 30,00 Euro und sind bar am Tag der Führung zu bezahlen. Um Buchung mindestens 10 Tage im voraus wird gebeten.

 

 

 


Buchung und Information bei Dr. Kornelia Kressirer (Kustodin), Tel. 0228/73-7738, oder per E-Mail: akmuseum(at)uni-bonn.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Folgende Themen stehen zur Wahl:

Ein Besuch auf dem Olymp. Eine kleine Einführung in den griechische Götterhimmel

Die Griechen glaubten an viele Götter, die auf dem Berg Olymp wohnten. Bei einem Gang durch die Abgusssammlung werden wir einige dieser Gottheiten und ihre Aufgabenbereiche kennenlernen. Auch allgemeine Fragen zur Darstellungsweise der griechischen Götter sollen nicht zu kurz kommen.
Empfohlene Altersstufen: Kindergarten, Jahrgangsstufe 1-7
Fächer: Sachkunde, Kunst, Geschichte, Latein


Schneller, höher, weiter. Der Sport bei den Griechen

Welche Sportarten waren bei den Griechen "in"? Welche Sportkleidung trugen sie?
Gab es bereits Doping? Was verdiente ein Sportler in der Antike?
Diesen und anderen Fragen wollen wir bei einem Rundgang durch das Museum anhand von Darstellungen griechischer Athleten auf den Grund gehen. Wir werden uns mit Wagenrennen, Ringkämpfen, Boxen, Diskuswurf und der Hygiene der Sportler auseinandersetzen.
Empfohlene Altersstufen: Jahrgangsstufen 1-13
Fächer: Sport, Geschichte, Sachkunde, Latein, Griechisch


Schmuck am Bau- Giebel, Metopen, Friese- Antike Architektur für Kinder und Jugendliche

Die heutige Vorschrift, dass öffentliche Bauten einen bestimmten Prozentsatz ihrer Baukosten auch für den Bauschmuck verwenden müssen, war der Antike unbekannt. In dieser Zeit war es selbstverständlich, Bauten mit Schmuckelementen zu versehen, die immer an den gleichen Stellen wiederkehrten. Tempel waren oft mit Giebelfiguren versehen, und auch oberhalb der Säulen waren Bilder angebracht. Wie sie aussahen, ob in abgegrenzten Feldern oder in durchlaufenden Friesen, bestimmte die Bauordnung, für die man sich entschieden hatte. Die Einteilung in den dorischen, ionischen oder korinthischen Stil blieb auch für die nachantike Architektur verbindlich, und die Kenntnis dieser Ordnungssysteme eröffnet einem bis heute einen Zugang zum wesentlichen Verständnis der Architektur als universaler europäischer Sprache. Mit jüngeren Kindern kann besonders über die Auswahl der Bildthemen und die Darstellungen der Figuren, die beispielsweise an die Form des Giebels angepasst werden mussten, gesprochen werden.
Empfohlene Altersstufen: Jahrgangsstufe 6-13
Fächer: Kunst, Geschichte, Latein, Griechisch


Das kleine Einmaleins der griechischen Kunst: Vom Kouros zum Laokoon

Kunstwerke der Antike begegnen im Schulunterricht immer wieder: Sei es in der Form von Abbildungen in Geschichts-, Latein-, Griechisch- und Deutschbüchern oder auch als Vorlage und Anregung für eigenes künstlerisches Schaffen. Häufig ergeben sich aber Probleme beim Verständnis der fremden Formensprache und der Entwicklungslinien der antiken Kunst Die reiche Sammlung des Akademischen Kunstmuseums an Highlights der antiken Kunstgeschichte ermöglicht hier einen guten Einstieg, vor allem auch zur Vor- und Nachbereitung einer Kursfahrt nach Italien oder Griechenland.
Im Rahmen dieser Führung werden die wichtigsten Grundlagen zum Verständnis griechischer Kunst behandelt. Ziel ist es, einen Einblick in das archäologische Sehen und die Fähigkeit zur Unterscheidung von archaischer, klassischer und hellenistischer Kunst sowie das Verständnis der Funktionen antiker Kunst zu vermitteln.
Empfohlene Altersstufen: Jahrgangsstufe 7 bis 13
Fächer: Kunst, Geschichte, Latein, Griechisch, Deutsch


Die Reaktion der Römer auf die Allmacht griechischer Kunst

In Kunstdingen nichts zu verstehen, war ein beliebtes Understatement der Römer. Der echte Römer hatte keine Zeit, sich mit künstlerischen Problemen zu befassen, sondern sein Platz war in der Politik, im Gericht und bei anderen Geschäften. So sagte man wenigstens, aber gelebt hat die Oberschicht ein anderes gebildetes Leben, das in jeder Beziehung von griechischen Einflüssen geprägt war. Nicht nur auf dem Sektor der bildenden Kunst, sondern auch auf dem der Literatur kannte man neidlos die Vormachtstellung griechischer Kunst an. Gerne plauderte man abends in Gesellschaft über griechische Dichtkunst oder betrachtete griechische Bildwerke. So kopierten und imitierten die Römer griechische Kunst in jeglicher Form. Nur durch diese Kopien sind uns heute viele der griechischen Kunstwerke erhalten geblieben. In der Führung geht es darum, wie die Römer die Kunstwerke auswählten, die sie kopierten, wo beispielsweise die Statuen aufgestellt waren und was die kopierten Werke für die Römer bedeuteten. Auch soll gemeinsam erschlossen werden, woran man das griechische Original von der Kopie unterscheiden kann.
Empfohlene Altersstufen: Oberstufe
Fächer: Kunst, Geschichte, Latein, Griechisch


Übermut tut selten gut - Wenn griechische Götter böse werden

Der Mensch ist nichts, und wenn es dem Menschen gut geht, dann muss er aufpassen, dass die Götter ihm sein Glück nicht neiden. Denn mit dem Glücklichsein erreicht er einen Zustand, der ihm nicht zusteht, der eigentlich der Zustand derer ist, die in ewiger Glückseligkeit und unberührt von den Nöten des Daseins den Tag verbringen. Von dieser tiefen Kluft ist der Gegensatz von Sterblichen und Unsterblichen grundsätzlich gekennzeichnet. Doch den Menschen schlägt Verblendung, eine Verblendung, für die wir Verständnis haben; denn wer wollte dem, der sich gut fühlt, verdenken, dass ihm dieser Zustand zu Kopf steigen kann. In diesem Moment bahnt sich das Unglück an: die Ordnung ist gestört und die Götter sind aufgerufen, mit harten Strafen die Welt wieder zurechtzurücken. Beispiele für dieses spezielle antike Denken finden wir in vielen grausigen mythologischen Bildern umgesetzt. Die Führung eignet sich besonders für Kurse, die sich mit griechischen Dramen und ihrer Rezeption beschäftigen.
Empfohlene Altersstufen: Oberstufe
Fächer: Latein, Griechisch, Deutsch
 

 

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