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Antike

ANTIKE À LA CARTE
Meisterwerke des Klassizismus aus Neapel
24. Mai bis 30. Juli 2006
Akademisches Kunstmuseum, Antikensammlung der Universität Bonn




     
   

Die Bedeutung der Antike im Klassizismus (1750-1835)
Die Faszination der griechischen und römischen Antike zieht sich wie ein Faden durch die europäische Geschichte und hält bis heute an. Hatte die Antike bereits im Zeitalter der Renaissance eine tragende Rolle, so war sie auch für den Klassizismus des 18. Jahrhunderts prägend, als durch Ausgrabungen und verbesserte Reisemöglichkeiten die antiken Kulturen erneut ins Blickfeld der Oberschichten rückten.
Die Wiederentdeckung von Pompeij und Herculaneum löste in Europa eine beispiellose Antikenbegeisterung aus, die sich sichtbar in Ambiente und Ausstattung der aristokratischen und großbürgerlichen Lebenswelt niederschlug. Die Nachfrage nach Antiken und antikisierenden Dekorstücken ließ im Kunsthandwerk, nicht zuletzt in Neapel, Spezialisierungen entstehen, um den Bedarf durch Nachahmungen zu decken.

Sammlungen entstehen
Die Antikenbegeisterung weckte die Lust am Besitz von Antiken und führte bei Adel und Großbürgertum zum Sammeln. So trug auch Eugen von Boch, altertumsinteressierter Unternehmer an der Spitze einer international agierenden Keramikmanufaktur in Mettlach eine ansehnliche Kollektion von antiken und antikisierenden Vasen zusammen, die überwiegend aus Neapel stammen.
Sein Interesse an antiken Vasen, ob Originalen oder gekonnten Nachahmungen, beruhte nicht nur auf der Vorliebe für Kunst und alte Kulturen. Er erwarb sie als Sammlungs- und Repräsentationsstücke, aber zugleich auch als Anschauungsmaterial für die Ausbildung der Lehrlinge sowie als Vorlage und Inspirationsquelle in der eigenen Produktion.

Katalog
Zur Ausstellung ist der Katalog "Antike à la carte. Hrsg. von Carola Reinsberg und Maria Deoudi. Saarbrücken 2006" erschienen. Er umfaßt 239 Seiten mit 92 überw. farb. Abb. im Text sowie ganzseitigen Farbtafeln von 28 Exponaten. Der Katalog kann im Museumsshop im Akademischen Kunstmuseum Bonn erworben werden.
Wenn Sie eine Zusendung wünschen, wenden Sie sich bitte an das Institut für Klassische Archäologie der Universität des Saarlandes, Postfach 15 11 50, 66041 Saarbrücken, Tel. 0681 / 302-3230, Fax 0681 / 302-4556, E-Mail klarch.sek@mx.uni-saarland.de 
    
Sonntagsführungen durch die Ausstellung:
28.05.06, 11.15 Uhr, Dr. Wilfred Geominy
25.06.06, 11.15 Uhr, Dr. Wilfred Geominy
16.07.06, 11.15 Uhr, Anke Bohne M.A.: Kinderführung für 9-12jährige
23.07.06, 11.00 Uhr, Anke Bohne M.A.: Tastführung für Blinde und Sehbehinderte
30.07.06, 11.15 Uhr, Dr. Wilfred Geominy

Vortrag zur Ausstellung:
06.07.06, 19.00 Uhr c.t.
PD Dr. Stefan Schmidt (Augsburg): Sammler, Antiquare und die Malerei der Griechen. Die Anfänge der Erforschung griechischer Vasen

Wochenendkurs für Kinder zur Ausstellung:
27. - 28.05.06, jeweils 9.00 - 13.00 Uhr
Im 18. und 19. Jahrhundert waren die Menschen von den Griechen und Römern begeistert, daher wurden viele Dinge mit den Motiven der Antike verziert. Wir wollen uns die Kunstwerke der Ausstellung ansehen und selbst antike Werke und Motive nachbasteln und malen.
Alter: 7 - 12 Jahre
Teilnehmergebühr: 23 Euro pro Person inkl. aller Kosten
Anmeldung erforderlich bei Marcus Danguillier, Tel. 02292 / 992 348

Die Ausstellung als gemeinsames Projekt
Die Ausstellung Antike à la carte ist ein Projekt der Fachrichtung Klassische Archäologie der Universität des Saarlandes. Unter der Leitung von Prof. Dr. Carola Reinsberg engagierten sich mehr als 30 Studenten ehrenamtlich bei der Realisierung des Vorhabens. Durch eine fächerübergreifende Kooperation war es Studenten unterschiedlicher Studiengänge möglich, ihre Ideen bei der Konzeption und Durchführung der Ausstellung einzubringen.
Ziel der Ausstellung ist es, die in Deutschland einzigartige Kollektion klassizistischer Vasen aus dem Saarländischen Kulturbesitz und der Sammlung von Boch erstmals zu präsentieren und an ihr die Wege der Antikenrezeption im 19. Jahrhundert nachvollziehbar zu machen.
Webdesign Saarbrücken

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