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Koerperformen

Vom 29. April bis 24. Juli 2005 zeigte das Akademische Kunstmuseum die Sonderausstellung


 

Antike      Körper        Formen
von Donald von Frankenberg

Der Künstler Donald von Frankenberg bedient sich der graphischen Techniken, des Linolschnitts oder der Radierung, wenn er die Auseinandersetzung mit der Antike sucht. Antike Skulpturen sind der Stoff, aus dem er schöpft, um Körperformen in Kaltnadel-Zink-Technik herauszupräparieren, gestisch umzusetzen oder aufzulösen.

Durch dierekte Gegenüberstellung von antikem und modernem Kunstwerk wird der Besucher der Ausstellung die Möglichkeit haben, an den Anregungen, die von der antiken Vorlage ausgehen, teilzunehmen und die Veränderungen, die das Kunstwerk mitmacht, zu studieren. So wird er die Venus von Milo neben ihrer graphischen Umsetzung betrachten und vergleichen können. Er wird dadurch mit ganz neuen Seheindrücken konfrontiert, die ihm ungewohnt sein dürfen, die der Betrachter aber nutzen kann, dem antiken Kunstwerk Seiten abzugewinnen, die ihm bisher verborgen waren.

Mit sicherem Gespür hat von Frankenberg die Macht des Konturs und die Kraft der Plastizität als wesentliche Formprinzipien antiker Skulptur erkannt. Sein Eingriff in diese Komponenten des Gestaltens ist einerseits interpretatorisch, andererseits kämpferisch, um dem ewigen Bann des Normativen entgegenzuwirken. Die aus der Antike überlieferten Formen und Motive werden so zu neuen Kunstwerken, die gerade das Nichtsichtbare sichtbar machen.

 

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